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Sonnenblumen

Sommer, Sonne, Sonnenblumen

 

Sommerblumen, Sonnenblumen … jeder denkt bei spätsommerlichen Blumen schnell an die leuchtend gelben Sonnenblumen. Sonnenblumen sehen toll aus, wirken fröhlich und beleben jeden Blumengarten – und sogar Gemüsegarten. Es sind klassische Zierblumen mit Nutzwert, wurden immer wieder gemalt und in der Literatur erwähnt. Viele Motive für Mode, Gegenstände, … wurden von der Sonnenblume inspiriert, weil sie gute Laune und Wärme verbreitet. Natürlich kommt ihr Name von der Sonne und umgekehrt wird sie oftmals als Symbol hierfür verwendet.

Sonnenblumen

Sonnenblumen

 

Wer in seinem Garten Sonnenblumen haben möchte, sät die Sonnenblumensamen im Frühjahr aus. Sie wachsen dann recht leicht von alleine stetig in die Höhe, bis sie eines Tages eine große Blüte ansetzen. Sie machen sich aufgrund ihrer Höhe gut am Gartenzaun, im hinteren Bereich einer Blumenrabatte oder auch im Gemüsebeet. Die Sonnenblume heißt lateinisch Helianthus und ist in Amerika heimisch. Sie ist eine einjährige Pflanze, wird also jedes Jahr wieder erneut aus ihren Samen, den Sonnenblumenkernen, ausgesät. Sonnenblumenkerne kann man selbst ernten bzw. sammeln, man wartet, bis die Blume verblüht ist und die Kerne in der Mitte der Blüte deutlich hervorstechen und leicht herauszubrechen sind.

Die Sonnenblume wendet sich immer der Sonne zu

 

Die Sonnenblume kann bis zu 2 Meter hoch werden und kann ebenso tief Wurzeln schlagen. Die Samen und Blätter bilden gleichsam geometrische Muster und entsprechen sogar der Fibonacci-Folge. Auch kann die Sonnenblume Dank ihrer Form besonders viel Sonnenlicht aufnehmen. So wie das Sonnenlicht liebt die Blume Wärme. Auch der „Kopf“ der Sonnenblumen richtet sich stets nach der Sonne, blühende Sonnenblumen zeigen meist nach Osten. Sie blühen von Juli bis September. Die Blüten der Sonnenblume können aus über 15.000 Einzelblüten bestehen.

 

Bereits die Inkas verehrten die Sonnenblume und bildeten diese ab. Spanische Seefahrer brachten die Blume im 16.Jahrhundert dann als Zierblume nach Europa. Der botanische Name Helianthus annuus stammt aus dem Griechischen, und bedeutet ebenfalls wörtlich Sonnenblume. Ein Gedicht von Ovid besingt die Sonnenblume bereits, allerdings dürfte es sich damals um eine andere Pflanze gehandelt haben.

 

Sonnenblumen als Nutzpflanze

 

Sonnenblumen werden auch auf ganzen Feldern zur Nutzung angebaut, namentlich um die Sonnenblumenkerne zu ernten. Diese werden zum Backen und zum Knabbern bzw. auch für Salate verwendet oder auch für die Ölgewinnung, also Sonnenblumenöl.

Auch als Vogelfutter im Vogelhaus werden Sonnenblumenkerne gerne verwendet. Sonnenblumenöl wird sogar als Biokraftstoff verwendet. Die Sonnenblumenkerne sind sehr nahrhaft, sie enthalten viele wichtige Vitamine, wie Vitamin E, Vitamin B, Vitamin A und andere.

Auch Mineralstoffe sind vertreten. Kleinere Sonnenblumenarten werden auch gerne in Blumensträußen und spätsommerlichen bis herbstlichen Deko Arrangements verwendet. Sie hat stets positive symbolische Bedeutung.

Die Sonnenblume im Garten

 

Wer selbst Sonnenblumen im Garten haben möchte, kann zwischen verschiedenen Arten wählen, es gibt auch sog. Zwergsorten, die etwas weniger dominant groß werden, mit einer Höhe bis zu 70 cm. Diese können sogar auf dem Balkon im Kübel gezogen werden. Zu den bekanntesten kleineren Sonnenblumensorten gehören Sunspot und Double Dandy mit roten Blüten, die beide rund 60 cm hoch werden. Andere große Sorten sind Sunrich Orange, Titan (die sogar 3,50 m groß werden kann), Ring of Fire oder King Kong, die sogar 4 m hoch werden kann.

 

Man sollte vor dem Säen bedenken, wie viel Platz die Blumen benötigen werden, eben auch ganz besonders für die Wurzeln. Auch sollten die Blumennachbarn vom Gesamtbild her ein wenig zur Größe passen. Besonders schön ist es, wenn man genug Platz für mehrere Sonnenblumen an einem Fleck hat und so einen strahlenden sonnenfarbenen Farbbereich im Garten schaffen kann. Sommerlaune und frohe Stimmung sind so garantiert.

 

Mehr Informationen zu Gartenpflanzen:

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