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Unkrautvernichter – muss es die chemische Keule sein?

Unkrautvernichter / Unkrautfrei – der Einsatz im Garten

Unkrautvernichter sollte die letzte Lösung gegen Unkraut sein

Unkrautvernichter sollte die letzte Lösung gegen Unkraut sein

Unkraut jäten ist wirklich mühselig und trübt oft den Gartenspaß. Kaum dreht man sich um, ist schon wieder alles zugewachsen. Die Unkräuter sprießen bei jedem Wetter, so scheint es und so wird es auch sein.

Was sind Unkrautvernichter und welche gibt es?

Der Markt bietet natürlich Alternativen, die das Entfernen von Unkraut erleichtern sollen. Besonders bekannt sind hier die Unkrautvernichter, auch Unkrautfrei genannt.

Mit einen geringen Arbeitsaufwand kann hier schnell ein entsprechendes Ergebnis erzielt werden. Die Wirkung des Unkrautvernichters tritt bereits schon nach wenigen Stunden ein. Es gibt hier Produkte für den Rasen und auch für Gehwegplatten.

Welche Unkräuter entfernen Unkrautvernichter?

Unkrautfrei für den Rasen schont die Rasengräser und geht gezielt gegen das Unkraut im Rasen vor. Dazu enthalten diese Rasenherbizide. Rasenunkräuter wie Löwenzahn, Wegerich, Gänseblümchen, Hahnenfuss, Vogelmiere, Hornkraut oder Klee werden vernichtet. Binnen zwei bis drei Wochen ist man in der Regel das Unkraut los. Es wirkt über Blatt und Wurzel und enthält meistens gleich noch Rasendünger dabei.

Unkrautfrei für die Gehwege und Plätze gehen Unkräuter und Ungräser und gleichzeitig noch Algen und Moose an den Kragen, aber auch Giersch und Ackerschachtelhalm. Nach dem die Flüssigkeit eingezogen und getrocknet ist, kann die Fläche wieder normal genutzt werden.

Unkrautvernichter – die chemische Keule im heimischen Grün

Unkrautvernichter können Glyphosat enthalten und lassen Pflanzen – sowohl Unkraut als auch andere Pflanzen – eingehen.

Bei Glyphosat handelt es sich um eine Säure. Während einige Studien über die Jahre bewiesen haben sollen, dass es gesundheitlich unbedenklich ist, gehen einige Naturschutzbehörden davon aus, dass Glyphosat nicht nur eine schädliche Wirkung auf Pflanzen, sondern auch auf Menschen und Tiere haben soll.

Es gibt auch Produkte ohne Glyphosat auf dem Markt. Dennoch sind auch diese ein chemischer Cocktail aus z.B. Stickstoff, Phosphat, Kaliumoxid und anderen Substanzen.

Fazit zum Einsatz von Unkrautfrei

Deshalb sollten Unkrautvernichter für den eigenen Garten stets mit Vorsicht genutzt werden. Außerdem sollte bei Gebraucht von Unkrautfrei darauf geachtet werden, dass lediglich das Unkraut mit der Substanz besprüht wird, um nicht versehentlich Pflanzen zu vernichten, die den eigenen Garten schmücken.

Gerade auf dem Rasen kann so ein Rasenunkraut, wie ein Gänseblümchen oder Klee auch ganz schon sein. Die Insekten, Bienen und Hummel brauchen die Vielfalt an Blumen und Pflanzen.

Auf den meisten Produkten steht zwar „Nicht bienengefährlich“, dennoch wird den Bienen, Hummeln und Insekten ein Stück Lebensraum genommen. Jeder Gärtner sollte sich wirklich gut im Vorfeld überlegen, ob ein Unkrautvernichter wirklich notwendig ist und eingesetzt werden muss.

Für alle die wir nicht überzeugen konnten, haben wir hier einen kurzen Weg direkt zu den Unkrautvernichtern.

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Gartengeräte zum Unkrautvernichten ohne Chemie

Hacken - eine natürliche Methode der Unkrautvernichtung

Hacken – eine natürliche Methode der Unkrautvernichtung

Zum einfachen Herausziehen von Unkraut gibt es diverse Gartengeräte, die diese unliebsame Tätigkeit meistern. Einige davon arbeiten mit Stiel oder können durch einen Stiel ergänzt werden, so dass das dann nicht nur schnell, sondern auch rückenschonend geschieht. Alle Unkrautbeseitiger versuchen an die Wurzeln des Unkrautes zu gehen. Entweder durch tiefes Kratzen oder durch Stechen, Drehen und Ziehen.

Die Unkraut-Bürsten entfernen auch Gras und Moos. Die einfachen Arbeitsmittel werden manuell eingesetzt und arbeiten mit der Körperkraft. Aus diesem Grunde sollten diese Geräte ergonomisch geformte Griffe mitbringen, die gut in der Hand liegen und ein längeres Arbeiten ermöglichen.

Es gibt aber auch moderne elektrische Fugenkratzer, Fugenbürsten und Fugenreiniger. Hier ersetzt der Motor die manuelle Kraft. Damit sind diese Geräte preislich höher angesiedelt. Sie brauchen auch mehr Platz im Geräteschuppen und mehr Pflege, erleichtern aber das Unkrautentfernen ungemein.

Um dem Unkraut schon im Vorfeld vorzubeugen, kann Unkrautvlies eingesetzt werden. Es lässt Wasser und Luft durch, blockiert aber die Sonnenstrahlen, so dass sich auf diesen Flächen kein Unkraut ausbreiten kann. Ein Unkrautvlies ist eine überaus ökologische Variante im Kampf gegen das Unkraut im Garten.

Richtig gute Gartengeräte zum Unkrautentfernen auf einem Blick

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Unkrautvernichtung ohne Chemie

Wer einen gepflegten Garten haben möchte und dabei auf chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung verzichten will, der kann auf natürlichem Wege seine Ziele erreichen. Es gibt einige Möglichkeiten, die ungeliebten Wucherpflanzen ohne umweltbelastende Substanzen loszuwerden.

Warum sollte Unkraut ökologisch beseitigt werden?

Unkraut ist nicht gleich Unkraut, denn in vielen sogenannten Unkräutern stecken ungeahnte Heilkräfte. Auch für Insekten und bedrohte Tierarten stellen naturbelassene Gartenflächen einen großen Mehrwert dar. In allen Medien und auf jedem Gartenportal hört man die Appelle, einen bienenfreundlichen Garten anzulegen und das Unkraut auch mal stehen zu lassen. Wer jedoch große Teile seines Gartens von den Wucherungen befreien möchte, der kann auf folgende natürliche und ökologische Hilfsmittel zurückgreifen:

Unkräuter beseitigen – Natürlich ökologisch!

– Backpulvergemisch

Für die optimale Zusammensetzung sollten Sie ca. 3 Päckchen Backpulver mit 5 Liter Wasser vermengen. Übergießen Sie die Pflanzen mit der Lösung. Idealer Weise wählen Sie einen warmen Tag für das Vorhaben aus, denn durch die Sonneneinstrahlung verdampft das Wasser des Gemischs wesentlich schneller und lässt das Unkraut absterben.

– Brennnessel-Sud herstellen

Die Brennnessel hat nicht nur ungeahnte Heilkräfte, die Brennnessel ist ein Alleskönner. Vertreiben Sie Schädlinge, wie z.B. Läuse, Milben oder düngen Sie Ihre Pflanzen mit dem Brennnessel-Sud. Auch als Unkrautvernichtungsmittel eignet sich der Sud hervorragend. Nehmen Sie 10 Liter Wasser und dazu 1 kg Brennnesseln. Zerkleinern Sie die Brennnesselteile und übergießen Sie dies mit Wasser. Lassen Sie den Sud ca. zwei Wochen an einem sonnigen und warmen Ort ziehen. Ist der Gärprozess beendet, können Sie den Sud über die Unkräuter gießen.

– Heiß- oder Kochwasser

Zu heißes Wasser lässt die Pflanze bis tief in die Wurzel hinein absterben. Die besonders sichere Methode zur Unkrautbekämpfung ist zur Pflege von Kleingartenanlagen sehr gut geeignet.

– Kartoffel-, Reis- oder Nudelwasser abkochen

Die gelöste Stärke im heißen Kochwasser bewirkt, dass die Poren der Pflanze verstopft werden. Die Pflanze stirbt innerhalb kürzester Zeit ab und kann einfach entfernt werden.

– Unkrautjäten

Die aufwendigste, aber sicherste Methode ist, wie oben schon erwähnt, das Unkrautjäten. Wenn auch viel Arbeit dahinter steckt, wenn man zur rechten Jahreszeit mit dem regelmäßigen Jäten beginnt, kann man das Unkraut auf natürliche Weise entfernen. Beginnen Sie bereits im Frühling damit, Wurzeln und Samenreste aus dem vergangenen Jahr zu entfernen. Wenn Sie samentragende Unkräuter jäten, sollten Sie nicht den Blütenstand abwarten, sondern das Gewächs vorher entfernen. Achten Sie bei Wurzelkräutern darauf, dass Sie alle Wurzelteile ziehen, denn im Boden liegengebliebene Wurzelreste treiben im nächsten Frühjahr erneut aus.

Varianten von Gartengeräten zum Unkraut entfernen

Abflammgeräte und Unkrautbrenner

Nicht geeignet: Essig-Salz-Lösung bzw. Essigreiniger

Es gibt noch Methoden, die jedoch umstritten und auf einige Flächen sogar verboten sind. Sie könnten das Unkraut bekämpfen, indem Sie einen Teil Salz mit fünf Teilen heißem Wasser vermengen. Die Lösung wird über die betroffene Stelle gegossen. Da Salz vor allem Flüssigkeit entzieht, stirbt die Pflanze innerhalb von ein paar Tagen ab und kann mit der Wurzel gezogen werden. Ein Nachteil der Methode ist es, dass der Essig den Boden übersäuern kann. Essigsäure baut sich nur schwer ab, daher ist die Methode auch gesetzlich auf versiegelten Flächen verboten.

 

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