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Lilien

Reine Schönheit selbst im Schatten: Lilien im Ziergarten

Die oft gemalten und zitierten Lilien mit tiefem Symbolgehalt findet man immer öfter in Gärten an. Es gibt sie in über 100 Arten – verteilt auf Asien (insbesondere China, Japan), Nordamerika und Europa – und gehören zu den Liliengewächsen. Aufgrund ihrer auffälligen Blüten sind sie als Zierblumen sehr beliebt, und zwar schon seit Jahrtausenden. Auch als Schnittblume, also für die Blumenvase, wird sie oft verwendet.

Lilien

Lilien

In Asien ist die Lilie auch als Lebensmittel und Heilpflanze bekannt, wo sie auch ursprünglich herstammt, obwohl sie heute auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden ist. Lilien wachsen aus Zwiebeln – und können auch hierüber vermehrt werden – und können bis über 3 m hoch werden. Lilienblüten können als Einzelblüten oder als Traube vorkommen.

Der Ursprung der Lilie im Himalaya lässt sich rund 12 Millionen Jahre zurückverfolgen! Lilien mögen waldige und küstennahe Regionen, sie wachsen gut an kühlen Standorten mit ein wenig Schatten. So kommen auch Gebirge als Wuchsort für Lilien in Frage. Häufig wurden im Laufe der Geschichte auch Blumen als Lilien bezeichnet, die genau genommen gar keine sind, wie Belladonnalilie, Waldlilien, Schwertlilien (Iris) oder Graslilien. Lilien finden sich als künstlerische Abbildungen schon vor 3000 Jahren.

Die Lilie in der Malerei

In der Malerei ist die Lilie ein besonders beliebtes Motiv, Botticelli malte sie schon im 15. Jahrhundert, diese Madonnen-Lilie gab es außerdem schon in Kreta. Im alten Griechenland war die Lilien bereits bekannt als Blume der Hera. In christlicher Zeit wird die Lilie gerne zusammen mit Maria gemalt, als Symbol für Reinheit, was bis heute in christlicher Symbolik gilt. Auch ist die Lilie Attribut des Erzengels Gabriel. In shintoistischen Riten ist die Lilie Symbol für Gesundheit und ist Teil von Feiern, insbesondere natürlich des bekannten Lilienfestes. In Japan wird die Lilie seit über 1000 Jahren in der Literatur erwähnt, und auch in der Bibel kommt sie immer wieder vor, beispielsweise in der Bergpredigt. In der deutschen Literatur steht die Lilie immer wieder für Jungfräulichkeit, Reinheit und Unschuld.

Lilien im Ziergarten

Was schon in Gärten der Antike geschätzt wurde, gilt auch heute noch: Lilien gehören in jeden Ziergarten. Im Garten werden verschiedene Lilienarten verwendet, vor allem Königslilie und Türkenbund, Madonnen-Lilie und Tigerlilie. Lilien sollten in der Regel im Frühjahr oder ausnahmsweise auch im Herbst gepflanzt werden, im Sommer blühen sie schließlich. Nur die Madonnen-Lilie und die Türkenbundlilie sollten im Spätsommer gepflanzt werden. Sie können in Mischbeeten zur Geltung kommen und in kleinen Gruppen neben Stauden bestehen.

Lilien als Kübelpflanze

Auch als Kübelpflanze ist die Lilie brauchbar und kann so im Beet oder im Topf jede Terrasse beleben, am besten als kleinere Sorte wie die orangerote Avignon oder die gelbe Cordelia. Die sog. Mona Lisa wird sogar nur rund 40 cm hoch und hat stark duftende Blüten mit dunkelrosafarbenen Adern. Sie ist also sehr als Topfpflanze zu empfehlen, selbst für den Balkongarten. Im Großen und Ganzen ist die Lilie recht pflegeleicht, ein wenig Schatten kommt ihr zugute. Ein besonders beliebter Standort im Garten ist für Lilien so beispielsweise Halbschatten am Gartenteich oder in der Nähe eines Bachs.

Als Heilpflanze ist die Lilie weltweit geschätzt

Als Heilpflanze wurde die Lilie schon im alten China geschätzt und noch heute in der Heilkunde verwendet, beispielsweise gegen Husten oder Schlaflosigkeit. Sie hat eine adstringierende Wirkung und wird heute noch daher in der Naturheilkunde bei Gewebeschäden eingesetzt, also vor allem für die Heilung der Haut, wie schon von Dioskurides empfohlen.

Man kann bis auf den Stamm alle Teile der meisten Lilien-Arten essen. In China beispielsweise werden die Lilienzwiebeln geschätzt, ebenso wie traditionell in Nordamerika. Seit dem 20. Jahrhundert werden Lilien als Zier- und Schnittblumen gezüchtet, namentlich in den Niederlanden, USA und Großbritannien. In Japan werden Lilien besonders häufig als Schnittblumen verkauft.

 

 

Mehr Informationen zu Gartenpflanzen:

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