Der altersgerechte Garten

Das zeichnet einen barrierefreien Garten aus
Gerade, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, es eventuell im Kreuz hat oder gar auf Rollator, andere Gehhilfen oder ein Rollstuhl angewiesen ist, ist ein Garten aufgrund nicht ausreichend befestigter Wege meist kaum noch nutzbar. Ein Konzept für einen barrierefreien Garten umfasst neben dem Ausgleich von Höhenunterschieden und der Befestigung von Wegen, auch die Wegbeleuchtung, die Bewässerung, Hochbeete und eine passende Bepflanzung dazu. Doch der Reihe nach, im ersten Schritt geht es um mögliche Höhenunterschiede und um die Wege. Höhenunterschiede wie Stufen kann man zum Beispiel dadurch überbrücken, in dem man Rampen anlegt. Bei den Rampen ist darauf zu achten, dass diese nicht zu steil sind. Die Steigung sollte maximal zwei Prozent betragen. Bei der Anlegung der Wege sollte man auf eine Pflasterung setzen. Wobei hierbei darauf geachtet werden sollte, dass die Pflasterung über eine griffige Oberfläche verfügt. Auf keinen Fall darf die Oberfläche der Pflasterung durch Wasser rutschig werden. Doch gerade bei den Wegen ist auch noch ein weiterer Faktor sehr wichtig, nämlich die Breite. Diese sollten möglichst breit sein, so dass man bei der Nutzung mit seinem Hilfsmittel noch ausreichend Platz hat. Empfehlungen sagen hier eine Breite von einem 1.20 m. Damit der Garten auch unfallfrei und sicher in der Dunkelheit genutzt werden kann, sollte dieser möglichst gut ausgeleuchtet sein. Das gilt gerade für die Wege im Garten. Damit die Beleuchtung auch optimal bedient werden kann, kann entweder auf eine Steuerung mit mehreren Schaltern, auf Bewegungsmelder oder auf eine Fernbedienung zurückgegriffen werden.
Der altersgerechte Garten mit Hochbeeten
Die Bepflanzung im Garten
Bei der Bepflanzung ist darauf zu achten, dass diese möglichst pflegeleicht ist. Hier bietet sich vor allem eine Bepflanzung der Hochbeete mit Flieder, Hartriegel oder Waldveilchen an. Gestalten Sie die anderen Beete um, z.B. mit Buxbäumen, Hortensien und Rhododendren. Die Zwischenräume bedecken Sie mit Mulch, sodass verhindert wird, dass Unkraut wächst. Natürlich kann man auch Obst und Gemüse anpflanzen. Wobei das problematisch werden kann, sei es durch die Pflanzenhöhe oder auch durch eventuell abfallendes Obst, welches eine Rutschgefahr oder Stolperfalle darstellen kann.
Die Bewässerung im barrierefreien Garten
Hier kann man, durch bereits vorher in den Hochbeeten oder auf dem Rasen verlegten Sprengern, für eine Bewässerung sorgen. Damit man nicht immer an ans Gießen denken muss, kann man das über eine Zeitschaltuhr steuern. Setzt man bei der Bewässerung auf Regenwasser und Tonnen, so sollte man hier auf die Platzierung in einer richtigen Höhe von um die 70 cm und einem Abflusshahn achten.
Die Gartengeräte
Altersgerechter Garten – in ihm darf man auch die Hilfe von Dritten annehmen
Viel wurde jetzt geschrieben, wie man zu einem barrierefreien Garten kommt. Natürlich ist eines klar, so ganz barrierefrei bekommt man einen Garten nicht. Das trifft gerade auf das Rasen mähen, auf das Hecken schneiden und vieles mehr zu. Hier braucht man dann doch Hilfe. Diese kann in Form eines anderen Hobbygärtners, des Nachbars oder auch der Diakonie eingeholt werden. Die Diakonie betreibt in vielen Städten auch einen Gartenservice, der dann für größere Gartenpflegearbeiten kostengünstig bestellt werden kann.
Video zum altersgerechten Umbau des Gartens
Wobei wir empfehlen würden, auch gleich noch Alternativen für die Treppen zu finden, z.B. eine parallel zur Treppe verlaufenden Rampe. Ansonsten kann das Video sehr gut als Inspiration diesen. https://youtu.be/MY4GmOpR6TI
Pflanztische für rückenschonendes Gärtnern
Zur Kaufberatung für die Pflanztische



