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Themenguide Haus & Garten

Bärwurz

Meum athamanticum


13.04.2005
Wächst bei uns vor allem auf Bergwiesen, z.B. in den Vogesen, im Schwarzwald oder im Harz vorwiegend auf kalkarmen Böden.

Wenn mäßig saure Bodenbedingungen vorherrschen, gelingt die Kultur der Bärwurz auch im Garten. Die feinfiedrigen Blätter mit dem durchdringend würzigen Duft eignen sich auch sehr gut als Schnittgrün in Duftsträußen.

Der Doldenblütler sät sich im Garten auch selber aus. Frische Böden in sonniger bis halbschattiger Lage sind gut geeignet.

Lebensform: mehrjährige Pflanze, treibt jedes Jahr aus Wurzelstöcken neu aus
Höhe: 30 cm
Blütezeit: Mai – Juni
Verwendung: Blütenökologische Bedeutung, Nektarpflanze für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln; Duftpflanzen für Potpourri, Duftsträuße, Duftrasen, Dufthecken, Duftgarten; Gewürzpflanze, Gewürzkraut für Speisen und Salate; Heilkraut, medizinische Verwendung; Küche, Zubereitung als Gemüse, Verwendung in der kulinarischen Küche
Aussaathinweise: Kaltkeimer. Samen sollten zunächst für 2-4 Wochen feucht und warm (ca. 15-20°C) gehalten werden. Danach für 4-6 Wochen Temperaturen zwischen zwischen -4°C und +4°C aussetzen. Diese Bedingungen erreicht man am besten bei Herbstaussaat im Freiland oder in Saatgefäßen. Saatschalen sollten nach der Kühlperiodenoch einige Wochen bei +5°C bis +10°C gehalten werden. Keine plötzliche Erhöhung der Temperatur auf Werte um 20°C. Im Freiland erfolgen diese Bedingungen auf natürliche Weise.

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