Skip to main content

Tipps zur Bodenbearbeitung im Garten

Die richtige Bodenbearbeitung beginnt im Frühjahr

Im Frühjahr startet die Gartensaison mit der richtigen Bodenbearbeitung

Im Frühjahr startet die Gartensaison mit der richtigen Bodenbearbeitung

So langsam gibt es Licht am Horizont – Nach den langen, dunklen und kargen Tagen der Winterzeit erblicken die ersten Sonnenstrahlen das eigene Gartengrundstück. Zu dieser Zeit im Jahr ist es sehr wichtig, den Boden für die Gärtnerei auf dem eigenen Grundstück vorzubereiten.

Gerade als Kleingarten-Laie weiß man wahrscheinlich nicht so wirklich, was genau man dann überhaupt zu machen hat. Natürlich lernt man das im Laufe der Zeit. Dennoch möchten wir Ihnen in diesem Beitrag ein paar Tipps und Ratschläge mit auf Ihren Weg geben. Angefangen von den benötigten Gartengeräten bis hin zur richtigen Technik.

Die wichtigste Voraussetzung, bevor Sie mit der Vorbereitung Ihres Grund und Bodens beginnen können: Kein Frost! Wenn der Boden noch kalt und hart ist, sind Sie zu früh unterwegs. Dann sollten Sie lieber noch ein paar Wochen warten, bis Sie mit der Bearbeitung des Bodens beginnen.

Den Boden von Steinen & Unkraut befreien

Ein gut bearbeiteter Boden sorgt für üppiges Pflanzenwachstum

Ein gut bearbeiteter Boden sorgt für üppiges Pflanzenwachstum

Ist diese Voraussetzung erfüllt, können Sie jedoch direkt loslegen. Als erstes sollten Sie die Erde von unerwünschten, störenden Objekten, aber auch von Unkraut befreien. Große Steine sind vielleicht schön anzusehen, doch in einem Beet haben Sie eher nichts zu suchen. Vielleicht eher als hübsche Verzierung am Rande.

Wie Sie bei diesem ersten Schritt vorgehen, bleibt Ihnen überlassen. Manch ein Gartenfreund geht gerne mit seinem Unkrautstecher ans Werk. Wenn Sie jedoch einen größeren Bodenbereich auf dem Grundstück vorbereiten, können Sie auch etwas schwerere Geschütze auffahren.

Dann macht beispielsweise der Einsatz einer Motorhacke durchaus Sinn. Diese Maschine durchpflügt Ihren Grund und Boden deutlich effizienter, als wenn Sie mit einem Spaten arbeiten würden. Allerdings sind diese Gerätschaften im Vergleich natürlich auch deutlich teurer.

Gartenwerkzeug kaufen oder leihen?

Demnach sollten Sie sich vorher überlegen, ob der Kauf dieses Gartengerätes wirklich Sinn macht, oder ob Sie sich eine Motorhacke nicht lieber ausleihen. Für ambitionierte Gartenliebhaber lohnt sich die Anschaffung allerdings allemal. Hier können Sie mehr zu diesem Gartenwerkzeug erfahren.

Wie bereits gesagt, wählen Sie die Arbeitsvariante zur Säuberung und Auflockerung des Bodens, welche Ihnen besser gefällt. Strategisch wichtig ist auch die Düngerplanung Ihrer Beete. Hierbei ist ein großer Erfahrungsschatz in der Gärtnerei ebenfalls sehr hilfreich.

Eine gründliche Analyse des Bodens ist enorm wichtig

Die Böden in Deutschland sind teilweise sehr unterschiedlich beschaffen. Anbei einige Tipps vom NDR, welche Ihnen in dieser Hinsicht womöglich weiterhelfen können. Dieser Schritt ist wirklich sehr wichtig für den späteren Erfolg Ihrer Aussaat, also sollten Sie sich für die Planung auch durchaus etwas Zeit nehmen.

Generell kann man durchaus sagen, dass die fleißigsten Gärtner in der Regel mit den besten Ergebnissen im Anbau belohnt werden. Mit steigendem Erfahrungslevel werden Sie in diesem Handwerk natürlich immer besser. Übrigens sollten Sie sich über den einen oder anderen zunächst womöglich eklig wirkenden kleinen Helfer freuen.

Der Regenwurm – der kleine fleißige Helfer bei der Bodenbearbeitung

Der Regenwurm - ein nützlicher Helfer bei der Bodenbearbeitung

Der Regenwurm – ein nützlicher Helfer bei der Bodenbearbeitung

Wenn es um die Produktion von Humus geht, so ist der gute alte Regenwurm immer noch die Nummer Eins. Humus dient als besonders natürlicher Dünger im Garten. Und einen Angler wird es definitiv auch freuen, wenn er solche effizienten Fischköder direkt vor seiner Haustür findet und nicht im teuren Angelgeschäft erwerben muss.

Besonders die Anschaffung von Tauwürmern geht dann nämlich schnell ins Geld – diese sind im eigenen Garten aber eher selten anzutreffen. Sie halten sich lieber auf großen, freien Wiesenflächen auf, wo man sie besonders zur Morgenstunde gut einsammeln kann. Aber das ist auch ein anderes Thema.

Wenn Sie im Garten buddeln und möglicherweise noch etwas scheu sind, was Insekten und Krabbler anbetrifft, sollten Sie sich über den Regenwurm demnach am wenigsten ärgern. Wichtig ist nur, dass Sie die nötige Vorbereitung Ihres eigenen Gartengrundstückes ernst nehmen, sofern Sie vorzeigbare Ergebnisse erwarten.

Mit diesen und weiteren Tipps wird Ihnen die Bodenbearbeitung und die Aussaat in Ihrem eigenen grünen Paradies bestimmt gelingen. Auch wenn es das erste Jahr vielleicht nicht so gut klappt: Werfen Sie nicht so schnell die Flinte ins Korn. Das Handwerk der Gärtnerei will gelernt sein. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Gartenarbeit!

Video: Die richtige Bodenbearbeitung – Gartentipps von Jupp Schröder

Schauen Sie sich das Video an, jede Menge Tipps warten auf Sie!


Ähnliche Beiträge