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Aufstellpool versus fest eingebauter Pool im Garten

Ein Vergleich zwischen den Pool-Lieblingen

Aufstellpool versus Fest eingebauter Pool

Aufstellpool versus Fest eingebauter Pool

Den eigenen Garten mit einem Swimmingpool zu bereichern, ist eine durchaus angenehme Vorstellung. An den heißen Sommertagen ein erfrischender Sprung in das kühle Nass, ohne dafür lange Anfahrten zu öffentlichen Badeanstalten oder dem Baggersee in Kauf nehmen zu müssen.

Heute bieten sich hierzu verschiedene Varianten an, die für den Garten geeignet sind. Die größten Unterschiede bestehen dabei zwischen fest eingebauten Becken und den Aufstellpools.

Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Schwimmbäder besitzen, soll an dieser Stelle einmal beleuchtet werden.

Swimmingpool à la Hollywood

Fest eingebauter Pool à la Hollywood

Fest eingebauter Pool à la Hollywood

Die gängige Vorstellung des Swimmingpools im eigenen Garten ist die eines in den Boden eingelassenen Beckens aus Beton oder aus Ziegel, das gemauert und gefliest ist. Eingefasst von Platten oder auch einem Holzboden und über eine Treppe oder eine Einstiegsleiter erreichbar, kann der fest eingebaute Pool entweder viereckig, rund oder oval sein. In der weiteren technischen Ausstattung besteht eine sehr große Bandbreite entsprechenden Zubehörs, das von der Unterwasserbeleuchtung oder sogar Unterwasserlautsprechern bis hin zur motorgetriebenen Schwimmbadabdeckung gehen kann. Im Grunde sind der Fantasie bei der Ausgestaltung eines fest eingebauten Pools nur durch das bestehende Budget Grenzen gesetzt.

Die Vorteile des fest eingebauten Swimmingpools

  • Das Einlassen in den Boden erlaubt individuelle Beckentiefe
  • Der Pool kann eine Wertsteigerung der Immobilie darstellen
  • Hohe Lebensdauer
  • Die technische Anlage, Filterpumpe, ist stationär
  •  Der Pool kann mit einem Wintergarten zum Innenpool ausgebaut werden
  • Die Reinigung lässt sich teilweise automatisieren

Die Nachteile eines fest verbauten Pools

  • Hohe Investitionen
  • Die Bauzeit kann mehrere Wochen betragen
  • Laufende Wartungskosten
  • Je nach Größe ist eine behördliche Genehmigung notwendig
  • Im Verhältnis hohe Reparaturkosten bei Schäden
  • Der einmal gewählte Platz im Garten lässt sich nicht mehr ändern
  • Relativ lange Aufwärmzeit des Wassers ohne zusätzliche Heizung

Natürlich können bei den aufgezählten Vor- und Nachteilen nicht alle Faktoren berücksichtigt werden, weil etwa die Einflüsse des Standorts oder auch das Fachwissen des Eigentümers so unterschiedlich sein können, das deren Einbeziehung den Rahmen sprengen würde.

Der Aufstellpool – Mobil und kostengünstig

Bevor es nun zum Vergleich zwischen den fest verbauten und den Aufstellpools geht, folgt zunächst jedoch eine kleine Vorstellung der Aufstellpools, die es in vielen verschiedenen Formen gibt. Dazu gehört der Quick Up Pool, ein rahmenloser, sich selbst tragender Pool mit aufblasbarem Beckenoberrand. Der Frame Pool hingegen besitzt ein Rahmengestell, an dem die Beckenfolie befestigt ist. Der Stahlwandpool verfügt über Außenwände aus Stahl sowie eine innen liegende Folie, genauso wie der Holzpool. Nicht zu vergessen das klassische aufblasbare Planschbecken und auch aufblasbare Whirlpools zählen in das Sortiment der Aufstellpools. Derartige Pools in verschiedenen Preisklassen gibt es zum Beispiel bei Intex Poolstore.

Die Vorteile des Aufstellpools

  • In kürzester Zeit geliefert und einsatzbereit
  • Schnelle Erwärmung des Wassers, da die Sonneneinstrahlung auch seitlich erfolgt
  • Der Standort des Pools kann nach Belieben verändert werden
  • Bei einem Umzug lässt sich der Aufstellpool mitnehmen
  • Geringe Investitionskosten
  • Geringe Wartungskosten

Die Nachteile eines Aufstellpools

  • Mitunter umständlich zu reinigen
  • Beckengröße nur entsprechend den Modellen frei wählbar
  • Unterschiedliche Stabilität
  • Geringere Lebensdauer als ein fest verbauter Pool
  • Reparaturen manchmal problematisch oder nicht lohnend
  • Nur bedingt ausbaufähig

Die richtige Entscheidung fällen

Die richtige Pool Entscheidung fällen

Die richtige Pool Entscheidung fällen

Hier nun die richtige Entscheidung zu treffen, ist sicher nicht ganz einfach. Ohne Zweifel lassen sich für den fest eingebauten oder den Aufstellpool noch mehr Vor- und Nachteile finden. Für den Mieter eines Hauses oder eines Gartengrundstückes dürfte die Wahl eindeutig zugunsten des Aufstellpools ausgehen, es sei denn, mit dem Vermieter wird eine vertragliche Regelung zu den Kosten für einen fest eingebauten Pool getroffen. Dieser müsste einer solchen Baumaßnahme zudem erst einmal zustimmen. Der Aufstellpool hingegen ist für einen Mieter in jeder Hinsicht bewilligungs- und erlaubnisfrei.

Haus- oder Grundstückseigentümer können mit einem Einbaupool wiederum ihre Immobilie aufwerten. Natürlich stehen dem Spaß am Swimmingpool wie in den Villen von Hollywood entsprechende Investitionen entgegen. Aber immerhin lassen sich etwa seit dem Jahr 2014 Handwerkerleistungen auch für sogenannte Herstellungskosten bis zu einer Höhe von 6000 Euro steuerlich absetzen. Bei kleineren Pools ist damit bereits ein nicht unbeträchtlicher Teil des Budgets gedeckt.

Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Art von Swimmingpool dem Freizeitvergnügen dienen und gerecht werden kann. Die Freude am Pool, ob nun zum Aufstellen oder fest gemauert beziehungsweise betoniert, dürfte für Eigenheimbesitzer oder auch Mieter gleich groß sein. Mit dem Gewässer im eigenen Garten erhält die Freizeit auf jeden Fall einen ganz neuen Stellenwert, vor allem an heißen, sonnigen Tagen.

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